6. Reininghaus und Smart-City Anbindung 2019?

 

6. Reininghaus und Smart CityDie Erschließung neuer Stadtteile mit hochrangigen Schienenverkehrsmitteln von Anfang an wäre ein sehr positives Signal für die Mobilität. Gute Beispiele hierfür sind die Seestadt (Wien) oder die Hafencity (Hamburg). In Graz sollten die Verlängerungen der Linien 3 und 6 Ende 2019 in Betrieb genommen werden; das ist schon sehr spät, 2016 wurde der Zeitplan aber um ein weiteres Jahr nach hinten verschoben. Werden Sie dafür eintreten, dass der ursprüngliche Zeitplan eingehalten wird und spätestens Ende 2019 die ersten Trams nach Reininghaus und Smart City fahren?

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Antwort ÖVP

Aus meiner Sicht auf Grund der Verfahrens- und Umsetzungsdauer nicht realistisch.

Antwort KPÖ

Die KPÖ Graz ist immer dafür eingetreten, dass der Anschluss von Reininghaus und smart city noch vor dem Bezug dieser neuen Stadtteile erfolgen soll, gerade die Seestadt Wien diente uns hier als Vorbild. Wir haben die Verschiebung des Zeitplans sehr kritisch betrachtet, ob aber nunmehr der ursprüngliche Zeitplan umgesetzt werden kann, hängt nicht nur von den finanziellen sondern auch von personellen Ressourcen und den verschiedenen Genehmigungsverfahren ab so wünschenswert dies auch wäre.

Antwort SPÖ

Straßenbahnen sollen rollen, wenn es das entsprechende Fahrgastpotential gibt. Da gilt es einfach, beides

Bauprojekt wie Tram-Projekt klug aufeinander abzustimmen. Würde sichrein theoretisch ein Projekt um zwei, drei Jahre nach hinten verschieben, wäre es ja wohl ein gegenüber den GrazerInnen nicht zu verantwortender Schildbürgerstreich, stur am Tram-Zeitplan festzuhalten und nicht ein anderes ÖV-Projekt stattdessen vorzuziehen. Freilich gilt: zwischen dem Einzug der BewohnerInnen und der Inbetriebnahme der verlängerten Linien sollte so wenig Zeit wie möglich liegen.

Von der FPÖ haben wir leider keine Antworten bekommen

Antwort Grüne

Ja, wir Grüne werden uns vehement für die Einhaltung des ursprünglichen Zeitplanes einsetzen. Für uns ist der in Aussicht gestellte geringe Anteil an Autofahrten durch BewohnerInnen und NutzerInnen dieser beiden Stadterweiterungsgebiete nur dann realistisch erreichbar, wenn die Tram rechtzeitig in Betrieb genommen werden kann. Und die Finanzierung wäre über die Umschichtung jener Mittel, die im Herbst 2016 für den Zentralen Speicherkanal reserviert wurden, auch ohne große neuerliche Budget-Belastung realisierbar.

Antwort Piraten

Wir werden uns auf jeden Fall dafür einsetzen, dass der Zeitplan eingehalten wird. Eine neuerliche Verschiebung ist für uns inakzeptabel.

Antwort Einsparkraftwerk

Ein funktionierender öffentlicher Verkehr zu Beginn einer neuen Besiedelung ist zu begrüßen, da hier bereits das zukünftige Verkehrsverhalten entscheidend geprägt wird. Da aktuell der Baufortschritt auch nicht dem Plan entspricht, könnte ev. ein Jahr Verzug gerade noch toleriert werden. Genauere Hintergrundinformationen fehlen hier uns aber zur Zeit.

Antwort NEOS

Die Erschließung neuer städtischer Siedlungsgebiete mit gutem Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz stellt unserer Meinung nach einen essentiellen Bestandteil in der Stadtplanung dar. Sind die Gebäude und Wohnungen bezugsfertig, ohne, dass noch die nötige Infrastruktur geschaffen wurde, wird erneut das Auto zum primären Transportmittel im städtischen Raum werden. Deshalb werden wir NEOS stark dafür eintreten, dass es zu keinen weiteren Verzögerungen im Zeitplan kommt.

Antwort Tatjana Patrovic

Falls es bis dahin überhaupt möglich ist, (das ist bereits in 2 Jahren), ja.

Von WIR haben wir leider keine Antworten bekommen

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